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191-10020 Des Königs neue Steuer: Die preußischen Akzisereformen von 1719 und ihre Auswirkungen auf Borgholzhausen, Halle, Versmold und Werther.

Beginn Mo., 25.02.2019, 19:30 - 21:45 Uhr
Kursgebühr 6,00 € (Ermäßigung: 4,00 €)
Dauer 1 Termin
Kursleitung Sebastian Schröder

1719 erließ der preußische König Friedrich Wilhelm I., Landesherr in der Grafschaft Ravensberg, ein besonderes Edikt: Er verlieh mehreren Dörfern in Ravensberg die Stadtgerechtigkeit. Unter ihnen befanden sich die heute zum Kreis Gütersloh zählenden Orte Borgholzhausen, Halle, Versmold und Werther. Gleichzeitig führte der Landesherr die Akzise ein, eine bestimmte Form der indirekten Steuer. Deshalb wurden diese Orte unter der Bezeichnung Akzisestadt bekannt. Der Referent untersucht anlässlich des 300. Jubiläums der Stadtrechtsverleihung die Stadtwerdung dieser Orte unter folgenden Fragestellungen: Wie sah das Leben und Wirtschaften in diesen Siedlungen des Ravensberger Landes aus? Wie gingen der König und seine Beamten vor? Welche Auswirkungen hatten die Städte- und Steuerreformen?
Sebastian Schröder studierte Geschichte und Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld und Münster. 2016 schloss er sein Studium mit einer Arbeit über die Lübbecker Mark ab. Zurzeit promoviert er bei Prof. Dr. Werner Freitag an der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte an der Universität Münster zu den preußischen Akzisereformen in Westfalen.



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Kursort

Bürgerhaus, Raum 3, Saal

Masch 2 a
33829 Borgholzhausen

Termine

Datum
25.02.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:45 Uhr
Ort
Masch 2 a, Borgholzhausen, Bürgerhaus, Raum 3, Saal